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Begriffe
Trojaner
Trojanische Pferde bzw. oft auch
Backdoors genannt, öffnen den PC von innen her für Angreifer. Sobald ein
Trojaner installiert ist, kann ein Angreifer die volle Kontrolle über den PC
erhalten. Trojaner kommen in den meisten Fällen per Email auf den PC.
Dialer
Dialer sind kleine Programme, die Computer mit Modem einen neuen Internetzugang
unter einer Mehrwertnummer einrichten. Pro Einwahl können mehrere hundert Euro
Kosten verursacht werden. Betroffen sind Analog- und ISDN-Zugänge.
Würmer
Wurm - Viren sind zur Zeit die größte Plage im Internet. Emails mit gefährlichen
Anhängen, die, sobald sie einmal gestartet sind, sich selbst unaufhörlich weiter
versenden und großen Schaden anrichten.
Spyware
Ihre Daten und Gewohnheiten sind für manche Werbefirmen Gold wert. Daher scheuen
sie auch nicht davor, Ihnen Software einzuschleusen, die Ihre Daten aufzeichnet
und Ihre Privatsphäre ausspäht. Werbe-Module die die Startseite Ihres Browsers
verändern fallen ebenfalls unter die Kategorie Spyware.
Internet
Lexikon
...es beschreibt über 1.300 Begriffe, Abkürzungen,
Techniken und Standards des Internet. Zu vielen Themen bieten Ihnen
weiterführende Links die Möglichkeit, sich vertiefend damit zu beschäftigen.
Spyware wird zur neuen Plage
Frankfurter Allgemeine vom 26.12.2004
Als ob Viren, Würmer und Spam-E-Mails die Internet-Nutzer nicht schon genug Zeit
und Nerven kosteten, hat sich in den vergangenen Monaten eine weitere
Internet-Plage dazugesellt: Spyware heißen die neuen Spionageprogramme, die
meist unbewusst mit einem Software-Download auf die heimische Festplatte
gelangen, um das Surfverhalten des Nutzers auszuspionieren. Spyware ist
flexibel: Im einfachen Fall ermittelt die Software die Vorlieben des Nutzers, um
ihn anschließend mit scheinbar personalisierter Werbung zu belästigen. Spyware
kann den Nutzer aber auch auf gefälschte Internet-Seiten leiten oder die
Tastatureingaben der Passwörter mitschneiden.
80 Prozent haben Spyware auf dem Rechner
Spyware ist inzwischen weiter
verbreitet, als die meisten Internet-Nutzer glauben. Nach einer Untersuchung des
Online-Dienstes AOL und der Cyber Security Alliance in den Vereinigten Staaten
behaupteten zwar 77 der befragten Nutzer, vor Online-Angriffen geschützt zu
sein, aber 80 Prozent der Computer der Befragten sei mit Spyware infiziert
gewesen. 88 Prozent der Computerbesitzer hätten nicht gewußt, daß ihre Rechner
befallen seien. Nach Ansicht des Softwareunternehmens Computer Associates
gelangen die meisten Spyware-Programme beim Herunterladen der
Tauschbörsen-Anwendung Kazaa auf die heimischen Festplatten. Spyware wird aber
auch gerne an andere frei verfügbare Software angehängt und unbeachtet verteilt.
Viel große Softwareanbieter sind von
der Spyware-Welle überrascht worden und kaufen nun hastig spezialisierte
Anti-Spyware-Anbieter, um ihre Lücke im Produktportfolio zu schließen. Zum
Beispiel hat der weltgrößte Softwareanbieter Microsoft Mitte Dezember das
amerikanische Unternehmen Giant Company Software gekauft, das sich auf Programme
gegen Spyware spezialisiert hat. Auch der weltgrößte Online-Dienst AOL bietet
seinen Kunden ein kostenloses Programm gegen Spyware an.
Überraschende Werbung
Nach Angaben des Bundesamtes für
Sicherheit in der Informationstechnik macht Spyware den Computer langsamer,
öffnet Werbefenster, die in keinem erkennbaren Zusammenhang zur besuchten
Internet-Seite stehen und und stellt selbständig Verbindungen zum Internet her.
Außerdem melde die Firewall in solchen Fällen häufig Versuche unbekannter
Programme, eine Verbindung ins Internet herzustellen. Das Bundesamt gibt
Hinweise auf kostenlose Programme zur Säuberung der Festplatte:
Ad Ware (www.lavasoft.de);
Spybot (www.spybot.info/de)
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